KI-Chat für Marketer

Vom leeren Blatt zu testbaren Entwürfen mit ChatG: Kampagnenideen, Ad-Varianten, E-Mail-Strecken, Content-Briefings und Post-Recycling – immer basierend auf echten Fakten.

4 Min. LesezeitAktualisiert

Two marketing colleagues brainstorming at a laptop in a bright office

Marketing steckt voller leerer Seiten: eine neue Kampagne, zehn Ad-Varianten, Posts für einen ganzen Monat oder ein Briefing für Texter. Ein KI-Chat ist genial darin, diese Leere mit Ideen zu füllen, auf die du reagieren, die du testen und verbessern kannst. Was er nicht kann: deine Zielgruppe kennen, deine Zahlen verstehen oder wissen, was rechtlich abgesichert ist – darum kümmerst du dich selbst. ChatG ist kostenlos, bietet ein tägliches Nachrichtenkontingent und funktioniert ganz ohne Account. Hier sind die beliebtesten Workflows für Marketer – inklusive fertiger Prompts für den Chat.

Ideen und Texte

Fordere Vielfalt und ein klares Format an. Gekennzeichnete Optionen lassen sich viel leichter vergleichen und testen.

Kampagnenideen brainstormen

Verknüpfe Ideen mit einer Saison oder einem Event und lege fest, welche Kernbotschaft transportiert werden soll.

Brainstorme zehn Kampagnenideen für [Produkt], gerichtet an [Zielgruppe] während [Saison oder Event]. Gib für jede Idee ein einzeiliges Konzept, den Hauptkanal und die wichtigste Kernbotschaft an.

Diesen Prompt im Chat ausprobieren oder den Marketer-Assistenten wählen.

Ad-Varianten nach Blickwinkel (Angle) schreiben

Wenn du jede Variante nach ihrem Blickwinkel kennzeichnest, machst du aus einem Textberg einen echten A/B-Test.

Schreibe [Anzahl] Textvarianten für Anzeigen für [Produkt] auf [Plattform]. Die Headline darf maximal [Zeichenbegrenzung] Zeichen lang sein und der Text maximal [Textbegrenzung]. Teste unterschiedliche Blickwinkel: Preis, Problemlösung, Bequemlichkeit und Dringlichkeit. Kennzeichne jeden Blickwinkel und verwende ausschließlich diese Fakten: [Fakten].

Diesen Prompt im Chat öffnen.

Social-Media-Posts in verschiedenen Formaten entwerfen

Unterschiedliche Formate sorgen dafür, dass der Feed nicht eintönig wirkt.

Schreibe fünf Posts für [Plattform], die [Neuigkeit] für [Marke] in einem [Tonalität]-Tonfall ankündigen. Verwende unterschiedliche Formate: eine Frage, einen kurzen Tipp, einen Blick hinter die Kulissen, eine Liste und einen direkten Call-to-Action. Schlage jeweils bis zu drei passende Hashtags vor.

Diesen Prompt im Chat ausprobieren oder den Caption-Generator nutzen.

Eine Willkommens-E-Mail-Sequenz schreiben

Gib jeder E-Mail ein klares Ziel und frage Betreffzeilen sowie Preheader direkt mit ab.

Schreibe eine dreiteilige Willkommens-Sequenz für neue Abonnenten von [Marke], die [Produkt] an [Zielgruppe] verkauft. E-Mail 1 begrüßt und weckt Erwartungen, E-Mail 2 teilt einen nützlichen Tipp, E-Mail 3 enthält ein dezentes Angebot: [Angebot]. Gib für jede Mail Betreffzeilen und Preview-Texte an.

Diesen Prompt im Chat öffnen oder den E-Mail-Writer nutzen.

Recherche, Briefings und Content-Repurposing

Der Chat eignet sich auch perfekt, um Informationen zu strukturieren und aus einem Inhalt viele verschiedene Formate zu machen.

Muster im Kundenfeedback erkennen

Füge anonymisierte Bewertungen oder Umfrageergebnisse ein und finde heraus, was sie für deine Kommunikation bedeuten.

Hier sind anonymisierte Kundenkommentare von [Quelle]: [Kommentare einfügen]. Fasse sie in Themenbereiche zusammen, zitiere jeweils einen repräsentativen Kommentar pro Thema und erkläre, was jedes Thema für unser Messaging bedeutet.

Diesen Prompt im Chat ausprobieren.

Ein Content-Briefing erstellen

Ein starkes Briefing liefert Textern – ob Mensch oder KI – Suchintention, Struktur und die Fragen, die beantwortet werden müssen.

Erstelle ein Content-Briefing für einen Blogartikel über [Thema] für [Zielgruppe]. Enthalten sein sollen: die Suchintention, ein Titelvorschlag, eine H2- und H3-Gliederung, die Fragen, die der Beitrag beantworten sollte, und welche dieser Seiten wir verlinken könnten: [Seiten auflisten].

Diesen Prompt im Chat öffnen.

Einen Inhalt mehrfach verwerten (Repurposing)

Mach aus einem Blogartikel oder Webinar Beiträge für verschiedene Kanäle, ohne die Kernbotschaft zu verwässern.

Mache aus diesem Blogpost einen LinkedIn-Post mit unter 200 Wörtern, drei kurze Posts für X und einen zweizeiligen Teaser für den Newsletter. Die Kernbotschaft muss überall identisch bleiben: [Beitrag einfügen]

Diesen Prompt im Chat ausprobieren oder mit dem Text-Zusammenfasser starten.

Texte vor der Veröffentlichung prüfen

Nutze den Chat als skeptischen Leser, der schwache oder riskante Aussagen aufspürt.

Prüfe diesen Marketingtext aus der Sicht eines skeptischen Kunden und eines genauen Lektors. Liste alle Aussagen auf, die übertrieben wirken oder Belege brauchen, markiere Fachjargon und unklare Angebotsdetails. Schlage anschließend eine verständlichere Version vor: [Text einfügen]

Diesen Prompt im Chat öffnen.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Starte mit einem Fact-Sheet. Füge Produktfakten, Zielgruppe, Angebot und Tone of Voice einmal ganz oben im Chat ein und beziehe dich später darauf.
  • Fordere direkt nutzbare Formate an. Tabellen mit Blickwinkel, Headline, Fließtext und Zeichenanzahl lassen sich direkt in einen Testplan übernehmen.
  • Verlange Feedback. Frage nach dem Entwurf: „Welcher dieser Texte ist am schwächsten und warum?“, um das Ergebnis gezielt zu schärfen.
  • Teile Entwürfe mit deinem Team. Über einen Share-Link können Kollegen den Chatverlauf als Leseansicht öffnen und Feedback geben.

Was du vermeiden solltest

  • Erfundene Zahlen und Social Proof. KIs schreiben gerne Floskeln wie „von Tausenden geliebt“ oder erfinden Statistiken. Nutze nur echte Zahlen, reale Bewertungen und belegbare Aussagen.
  • Rechtlich heikle Aussagen. Aussagen zu Gesundheit, Finanzen, Umwelt oder direkte Vergleiche sind streng geregelt. Lass sie unbedingt intern gegenprüfen.
  • Texte, die nicht zur Marke passen. Füge ein paar Beispiele deiner besten Texte ein und bitte den Chat, denselben Stil zu treffen – danach feilst du selbst am Feinschliff.
  • Personenbezogene Daten von Kunden. Entferne Namen, E-Mail-Adressen, Bestellnummern und andere identifizierbare Details, bevor du Feedback oder Listen einfügst.
  • Ungeprüfte Namen. Bevor du vorgeschlagene Produktnamen oder Slogans verwendest, prüfe immer Markenrechte und freie Domains.

Passende Tools, Guides und Prompts

Bereit? Dann leg los!

Öffne den Chat und stell deine erste Frage. Komplett kostenlos und ohne Installation.

Jetzt chatten